

01.11.2008
Jugendbündnis Zukunftsenergie präsentiert pünktlich zum Endlagersymposium seine Plakatkampagne zu Energiemärchen.
Vom 30. Oktober bis 01. November 2008 wird in Berlin das Internationalen Symposium zur sicheren Endlagerung hochaktiver, wärmeentwickelnder Abfälle stattfinden. Ziele der Konferenz sind die Einbeziehung gesellschaftlicher und sicherheitstechnischer Anforderungen an eine Endlagerung in Deutschland.
Genau zum selben Zeitpunkt geht die neue Website des Jugendbündnis Zukunftsenergie (JBZE) online, welche sich thematisch genau gegen eine solche Endlagerung und folglich gegen die fortlaufende Nutzung der Atomenergie einsetzt.
„Es sind ausreichende Konzepte und Energiequellen vorhanden, um Atomenergie, sowie fossile Energieträger langfristig durch erneuerbare Energien zu ersetzen“, so Jutta Wieding, Mitglied des JBZE.
Energiemärchen adé! So einer der Slogans der neuen Plakatkampagne, die die Lügen von Atomlobby und Stromkonzernen als Märchen identifiziert und gezielt für eine reale Welt mit erneuerbare Energien eintritt. Die Öffentlichkeit zieht die Kampagne jetzt schon auf sich: So wird in der nächsten Ausgabe des SPIEGEL (Nr. 45) eines der Plakate ganzseitig abgebildet sein, bevor es anschließend bundesweit an öffentlichen Plätzen hängen wird.
Das Jugendbündnis Zukunftsenergie – ein bundesweites, offenes Netzwerk von Jugendorganisationen und verbandslosen Einzelpersonen im jungen Erwachsenenalter – fordert PolitikerInnen auf, nicht nur von Nachhaltigkeit zu reden, sondern gemeinsam mit Jugendlichen an ihrer Umsetzung zu arbeiten und die junge Bevölkerung besser über die Energiethematik zu informieren. Besonders wichtig ist ihnen, dass Schulen, Ausbildungsstätten und Universitäten erneuerbare Energien als bedeutendes Thema behandeln. Mitmachen im Bündnis kann JedeR – eines der wichtigsten Ziele des JBZE.
Genau das jedoch passiert auf dem Endlagersymposium nicht: eine Teilnahmegebühr von 90 Euro verwehrt den meisten Jugendlichen und Interessierten den Zugang. „Es kann nicht sein, dass Politiker und Wirtschaftler über die Zukunft der Energiepolitik sprechen und die Gefahren der Atomenergie in Zukunft auf unseren Schultern lastet, obwohl es Alternativen gibt!“, so Jutta Wieding abschließend.
Mehr Infos zu den Plakaten, Aktionen und dem Jugendbündnis Zukunftsenergie auf: www.energiemaerchen.org
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