(05.12.2008)
Erste offizielle deutsche Jugenddelegation nimmt an den
UN-Klimaverhandlungen in Polen teil
Neun Jugendliche aus Deutschland werden vom 6. – 12. Dezember 2008 an der UN-Klimakonferenz in Posen (Polen) teilnehmen um für die Rechte ihrer Generation einzutreten.
Berlin. 5. Dezember 2008. Das Jugendbündnis Zukunftsenergie, ein offenes Netzwerk von fünf Jugendumweltorganisationen (BUNDjugend, Naturschutzjugend,Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend im ländlichen Raum,Naturfreundejugend und Katholische Landjugendbewegung Deutschlands) und verbandsfreien Aktiven, entsendet die erste deutsche Jugenddelegation zur 14. UN Vertragsstaatenkonferenz (COP14) in das polnische Posen.
Unter dem Motto 100%!werden sich die neun Delegierten dafür einsetzen, dass keine halben Sachengemacht werden, wenn es um die Zukunft der Welt geht. Nach monatelangerintensiver Vorbereitung wollen die neun Jugendlichen vor Ort dieRegierungsvertreterinnen und -vertreter zum raschen Handeln und einer neuenQualität der Klimapolitik auffordern.
Die UN-Klimakonferenz in diesem Jahr ist besonders wichtig, denn spätestens 2009muss ein Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls beschlossen werden, damit espünktlich zum Auslaufen des bestehenden Protokolls in Kraft treten kann.100%! für den Klimaschutz!!100%! - das steht für 100% Erneuerbare Energien. Eine nachhaltige Energieversorgung - ohne Kohle und Atomenergie - ist nicht nur möglich sondern vorallem nötig! 100%! steht aber auch für den 100%igen Einsatz für den Klimaschutz,den die Jugendlichen von den UN-Delegierten in Posen fordern, denn die Zeit desWartens ist vorbei, wenn das Ziel erreicht werden soll, die globale Erwärmung unter 2°C zu halten.
Die Delegation engagiert sich auf der Konferenz bei folgenden Verhandlungsthemen: Anpassung an den Klimawandel,Emissionsreduktionsstrategien, Klimaschutz und Waldschutz (REDD) und denVerhandlungen über zukünftiges Klimaschutzabkommen (Post-2012).
Eine besonders wichtige Rolle in diesen Prozessen spielt auch das EU Klima- und Energiepaket, das während der EU Ratssitzung in den nächsten Tagen zur Debatte steht und eine Vorbildfunktion einnimmt. Deshalb ist es entscheidend, dass Europaseine Führungsrolle wahrnimmt und mit 100%igem Handeln gegen Klimawandelvorgeht.
100% gibt jedoch auch die Delegation in Posen, mit bunten Aktionen will sie zeigen,dass die Zeit Klimamärchen zu erzählen vorbei ist und will die Politikerherausfordern, zu handeln. Und damit steht die deutsche Jugenddelegation nicht allein da: ca. 500 Jugendliche aus aller Welt sind vertreten um gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft zu kämpfen.
Kontakt:
In Deutschland: Christian Vieth, Tel: +49 (0) 5542-981603, e-Mail: vieth@bagejl.de
In Posen: Dominik Duballa,
Tel. +49 (0) 151-21179070
e-Mail: dduballa@gmx.de
(12.10.2006)
In der Hauptrolle: Der Klimawandel
Berlin, 12.Oktober 2006: Das Jugendbündnis Zukunftsenergie sieht in dem Dokumentarfilm „Eine unbequeme Wahrheit“ eine gelungene Aufarbeitung der Klimaproblematik und erhofft sich eine große Signalwirkung. Zur offiziellen Filmpremiere und anschließenden Podiumsdiskussion lud die Berliner Energieagentur am Donnerstag, den 12. Oktober, in das Filmtheater am Friedrichshain ein. Undine Ziller, Vertreterin des Jugendbündnisses Zukunftsenergie auf dem Podium: „Das, was uns hier gezeigt wird, ist insbesondere für die junge Generation eine sehr unbequeme Wahrheit. Der Klimawandel ist heute schon eine fühlbare Realität, der Europa und vor allem die Länder des Südens betrifft. Um den Ausstoß an klimaschädlichen Gasen zu senken, müssen wir alle aktiv werden. Der Ausbau Erneuerbarer Energien trägt dazu bei, aber auch jeder Einzelne kann etwas tun – zum Beispiel seinen Stromanbieter wechseln“.
Weit weg und abstrakt - so stellte sich der Klimawandel bisher dar. An diesem Zustand konnten auch erfolgreiche Kinofilme wie „The Day after Tomorrow“, die sich dieses Themas annahmen, nichts ändern. Umso erfreulicher ist es, dass „Eine unbequeme Wahrheit“ die besorgniserregenden Klimaentwicklungen einmal anders angeht. In einer Mischung aus realem Politkrimi und unterhaltsamer Aufklärung entwickelt sich der Film entlang eines Multimedia-Vortrages, mit dem der ehemalige Vizepräsident und Präsidentschaftskandidat der USA, Al Gore, durch die USA tourte. Er kommt dabei zu dem Schluss, dass es sich bei dem Klimawandel um einen „Planetaren Notfall“ handle, dem entschieden entgegengetreten werden müsse.
„Gore muss diesen Kampf um das Gehör der Amerikaner gewinnen“, hofft Gunther Bensch vom Jugendbündnis Zukunftsenergie. „Der Wahl von George W. Bush haben wir es zu verdanken, dass die USA die globale Klimaschutzbewegung boykottiert. Aber auch wir in Deutschland, mit einem Pro-Kopf-Ausstoß von über 10 t CO2 pro Person und Jahr, haben beim Klimawandel eine bedeutende Verantwortung. Somit sind wir gefragt, zur Eindämmung des Klimakollapses beizutragen“, so Gunther Bensch weiter.
Das Jugendbündnis Zukunftsenergie sieht einen ersten und einfachen Schritt in diese Richtung in dem Wechsel zu Strom aus Erneuerbaren Energien. Im Gegensatz zu konventionellem Strom aus fossilen Brennstoffen seien Erneuerbare Energien klimaneutral und reduzierten den Ausstoß an klimaschädlichen Abgasen. Wie einfach und preiswert der Wechsel ist und worauf zu achten ist, kann auf der Internetseite www.zukunftsenergie.org/kampagne nachgelesen werden. Im Rahmen einer deutschlandweiten Ökostromkampagne unter dem Motto „Zeig' was Du hast!“ sind hier auch weitere Informationen rund um den Wechsel zu finden. Kontakt: Irina Rau, Jugendbündnis Zukunftsenergie, 030 - 27586584, irina.rau@zukunftsenergie.org Kristin Petersen, Pressestelle Jugendbündnis Zukunftsenergie, 030 - 275 86 587, presse@zukunftsenergie.org Das Jugendbündnis Zukunftsenergie: Wir sind eine Initiative aus der Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUNDjugend), der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB), der Youth for Intergenerational Justice and Sustainability (YOIS), der Naturschutzjugend (NAJU) und der Naturfreundejugend Deutschlands.
(31.03.2006)
Eure Kraftwerke versauen uns die Zukunft!
Jugendorganisationen fordern eine weitsichtige Energiepolitik
Berlin, 30. März 2006. Die Vorstandschefs der Energieriesen Eon, RWE, EnBW und Vattenfall sind dabei, wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel am 3. April den Energiegipfel eröffnet. Jugendorganisationen wurden dagegen nicht eingeladen. Dabei werden Kinder und Jugendliche besonders von den Folgen der Entscheidungen betroffen sein, die jetzt in der Energiepolitik getroffen werden. "Wir müssen den Klimawandel ausbaden und die falschen Investitionen bezahlen, wenn die Politiker und Vorstandschefs längst nicht mehr da sind", so Undine Ziller vom Jugendbündnis Zukunftsenergie.
Das offene Netzwerk von Jugendumweltorganisationen fordert eine schnelle, nachhaltige und generationengerechte Energiewende. Der Bau von neuen Großkraftwerken mit langen Amortisierungszeiten mache langfristig unflexibel, und politisch wie wirtschaftlich abhängig. "Der Ausbau von Erneuerbaren Energien im Elektrizitäts-, Wärme- und Verkehrsbereich muss daher mit Hilfe aller politischen Förderinstrumente beschleunigt und die Energieeffizienz verbessert werden", verlangt Christian Hodgson vom Jugendbündnis.
Das Jugendbündnis fordert die Beteiligung von Jugendlichen an allen politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen zu Energiefragen. "Wir wollen mitentscheiden, wenn es um die künftige Energieversorgung geht. Hier wird unser späteres Leben verhandelt", sagt Undine Ziller, die sich mit dem Jugendbündnis für eine Energieversorgung aus 100% Erneuerbaren Energien stark macht. Zu ihrer Vorstellung gehören der sofortige Ausstieg aus der Atomenergie ebenso wie ein kompletter Verzicht auf fossile Energieträger. Externe Kosten müssten transparent gemacht und von allen Verursachern anteilig getragen werden.
Christian Hodgson fasst zusammen: "Den Teilnehmern des Energiegipfels wollen wir Folgendes mitgeben: Die Folgen des Klimawandels verursachen ökologische und soziale Kosten, die wir im Hinblick auf die nachfolgenden Generationen auf keinen Fall verantworten können. Deshalb müssen nachhaltige Entscheidungen getroffen werden und wir mit an den Verhandlungstisch!"
Das Jugendbündnis Zukunftsenergie:
Das Jugendbündnis Zukunftsenergie ist eine Initiative aus der Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUNDjugend), der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB), Youth for Intergenerational Justice and Sustainability (YOIS), der Naturschutzjugend (NAJU), der Naturfreundejugend Deutschlands und freien Aktiven. Das Jugendbündnis Zukunftsenergie hat sich im Umfeld der renewables2004 gegründet und setzt sich mit Aktionen und Veranstaltungen für den weiteren Ausbau regenerativer Energien ein. Anlässlich des zwanzigsten Jahrestages der Tschernobylkatastrophe veranstaltet das Netzwerk vom 20.-23. April in Berlin den zweiten internationalen Youth Energy Summit – YES'06.
(09.11.2005)
Riesenerfolg für Jugendbündnis Zukunftsenergie in China
Kinder werden als Hauptbetroffene von Energieemissionen anerkannt!
Peking, 09.11.05. Am Dienstagabend haben über tausend Delegierte aus 78 Ländern auf BIREC 2005 in China eine gemeinsame Erklärung für Erneuerbare Energien und nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Zwei Mitglieder des Jugendbündnisses, Katja Walter (22) und Jan Thorbecke (25), haben sich als Teil der deutschen Regierungsdelegation, erfolgreich für die Wünsche und Forderungen von jungen Menschen eingesetzt. Durch ihr Engagement wurden zwei Punkte in das Abschlussdokument aufgenommen, die für Kinder und Jugendliche von großer Bedeutung sind.
„Wir waren die letzten Tage fast ununterbrochen auf den Beinen und haben kaum geschlafen, aber es hat sich gelohnt, denn endlich werden Kinder und Jugendliche in die Überlegungen mit einbezogen“, sagt die sichtlich erschöpfte Katja Walter. In der verabschiedeten Deklaration werden nun Kinder als diejenigen genannt, die unter dem Mangel an Zugang zu sauberer Energie und den sich daraus ergebenden Problemen in besonderem Maße zu leiden haben. Das Jugendbündnis freut sich außerdem ganz besonders darüber, dass Katja und Jan erreicht haben, dass die besondere Bedeutung und Verantwortung der Jugend für den weltweiten Ausbau Erneuerbarer Energien durch die unterzeichenden Regierungen von nun an anerkannt wird!“
Die beiden Studierenden haben auf dieser internationalen Konferenz ein positives Beispiel für Jugendbeteiligung gesetzt und damit Jugendlichen weltweit gezeigt, dass sich Partizipation lohnt. Die Jugendlichen engagieren sich schon seit langem für Erneuerbare Energien. Im Interesse der Jugend und zukünftiger Generationen haben sie als Vertreter des Jugendbündnisses Zukunftsenergie auf dem Kongress die Forderung nach einer weltweiten Energieversorgung aus 100% Erneuerbare Energien eingebracht. „Wir haben auf der BIREC 2005 an die Entscheidungsträger appelliert, ihr Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien massiv auszubauen und an die Tragweite ihrer Entscheidungen für die zukünftigen Generationen zu denken. Wir haben etwas bewirkt!“, so der müde, aber glückliche Jan Thorbecke.
Der komplette Reisebericht ist seit dem 6. November täglich auf www.zukunftsenergie.org und www.econautix.de zu finden. Econautix.de bietet zusätzlich ein Erneuerbare Energien - Special mit Hintergrundberichten und Informationen für Jugendliche. Thematisiert werden Fragen wie: Warum sind Erneuerbare Energien so wichtig? Was wird auf der BIREC verhandelt? Können Jugendliche international tatsächlich Einfluss nehmen und etwas bewirken?
(13.09.2005)
Jugend für Erneuerbare Energien!
Forderungen an die zukünftige Bundesregierung
Berlin, 13.09.2005. Am Sonntag ist Wahltag. Über 10% der Wahlberechtigten sind noch Jugendliche und über 13 Prozent sind noch nicht wahlberechtigt – das sind ein Viertel aller Deutschen. Über die Zukunft dieser Menschen wird jetzt schon entschieden und gerade für die kommenden Generationen ist die Energiewende wichtig. Das Jugendbündnis Zukunftsenergie fordert angesichts der aktuellen Wetterkatastrophen in den USA und Taiwan, sowie des steigenden Energieverbrauchs auf der Welt, von der neuen Bundesregierung, den massiven Ausbau Erneuerbarer Energien und eine deutliche Steigerung der Energieeffizenz . Wir Jugendlichen sind nicht bereit, die Konsequenzen der verschwenderischen und gefahrvollen Nutzung von fossilen und atomaren Ressourcen zu tragen. Klimawandel, Gesundheitsschäden, Kriege sind die Folgen. Der Weiterbetrieb der Atomkraftwerke ist unverantwortlich! Niemand kann deren Sicherheit garantieren. Nur die Abwälzung der Risiken auf die Gesellschaft und permanente Subventionen machen Atomkraftwerke profitabel. Nur kurzsichtig Denkende behaupten, der Ersatz fossiler Energien durch erneuerbare Energieträger sei zu teuer. Wir Jugendlichen brauchen Arbeitsplätze mit Zukunft. Schon heute sind in der Branche der Erneuerbaren Energien 130.000 Menschen beschäftigt - das sind viermal so viele Menschen wie in der Atomindustrie. „Wir fordern von der kommenden Bundesregierung den Ausbau der Förderung Erneuerbarer Energien, den vollständigen Ausstieg aus der zukunftslosen Atomtechnologie und die Streichung aller Kohlesubventionen!“, so Irina Rau vom Jugendbündnis. Nur eine Energiepolitik, die diese Forderungen aufgreift, ist nachhaltig und beweist, dass die zukünftige Regierung die Bedürfnisse der folgenden Generationen ernst nimmt.
(25.04.2005)
Endlager Spielplatz - Aktion anläßlich des 19. Jahrestages der Tschernobylkatastrophe am 26. April
Start der Ökostromkampage „Zeig´was du hast“ mit Staatssekretärin Margareta Wolf
Ein sonniger Tag im April. Ein idyllischer Spielplatz mitten in Berlin. Saubere Schaukeln, liebevoll aufgestellte Parkbänke, die Sonne. Doch etwas stimmt nicht an der Idylle. Auf der Suche nach einem geeigneten Endlager rollen Wissenschaftler in Schutzanzügen Atomfässer auf den Spielplatz. Jugendliche hatten anläßlich des 19.Jahrestags der Tschernobylkatastrophe den Platz in das Jahr 1986 zurückversetzt. Damit starten sie eine Kampagne für Ökostrom und gegen Atomstrom.
„Vor 19 Jahren explodierte der 4. Reaktorblock des Kernkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine und löste damit die größte Katastrophe des nuklearen Zeitalters aus. Ich durfte als Kind nicht mehr draußen spielen, verstrahltes Milchpulver versetzte die Eltern in der ganzen Umgebung in Angst - und doch spielen Atomkraftwerke auch heute noch eine große Rolle in der Energiepolitik“, berichtet Uwe Holzhammer (29) vom Jugendbündnis Zukunftsenergie auf der Auftaktveranstaltung.
Nach Ansicht des Jugendbündis sind wir immer noch einer permanenten Bedrohung ausgesetzt, da in Russland und Litauen immer noch Reaktoren desselben Typs eingesetzt werden, der in Tschernobyl zur Katastrophe führte. Doch auch die übrigen 400 AKWs weltweit stellen ein unkalkulierbares Risiko dar. „Dagegen wollen wir etwas tun und setzen uns deshalb aktiv für die Energiewende ein,“ so Holzhammer.
Das Jugendbündnis startete deshalb an diesem Wochenende die bundesweite Kampagne „Zeig´was du hast“ zum Thema Ökostromwechsel und Energiesparen. Dabei werden ein Jahr lang in ganz Deutschland Jugendliche von Jugendlichen über die Thematik informiert und zur aktiven Beteiligung an einer ökologischen Energiewende angespornt. Als Schirmherrin begleitet Margareta Wolf, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium die Kampagne der Jugendlichen.
Bei der Ökostromwechsel- und Energiesparkampagne des Jugendbündnisses Zukunftsenergie sollen möglichst viele Menschen zu einem nachhaltigen Umgang mit Energie gebracht werden. „Das bedeutet konkret: Wir wollen junge Menschen in Deutschland davon überzeugen, zu einem Ökostromanbieter zu wechseln und sich zum Energiesparen zu verpflichten“, erklärt Susann Scherbarth vom Jugendbündnis. Gerade bei der Zielgruppe der 19-27-jährigen wolle man auf die eigene Verantwortung, aber auch die eigene Chance hinweisen, die man als Jugendliche/r hat, so Scherbarth.
Bei der Auftaktveranstaltung an diesem Wochenende wurde im Rahmen von "Projekt P" eine Vereinbarung zwischen der parlamentarischen Staatssekretärin und den Jugendlichen geschlossen, in der sie sich auf eine enge Zusammenarbeit einigen. Mehr zum Inhalt der Vereinbarung finden Sie hier.
Fotos und weitere Informationen finden Sie hier.
(08.04.2005)
Auf dem zweiten Jugendkomiteetreffen für Erneuerbare Energien im Bundesumweltministerium diskutieren Jugendliche über aktuelle Energiefragen
Strahlende Zukunft ohne Atomenergie Auf dem zweiten Jugendkomiteetreffen für Erneuerbare Energien im Bundesumweltministerium diskutieren Jugendliche über aktuelle Energiefragen Berlin, 8. April. Eine Renaissance der Atomenergie darf es nicht geben, darüber sind sich die Mitglieder des Jugendbündnisses Zukunftsenergie und Margareta Wolf, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, einig. Das Jugendkomitee betrachtete die Rolle der Erneuerbaren Energien als wesentlichen Baustein einer zukunftsfähigen Energieversorgung und deren Wirkungen auf Umwelt und Wirtschaft. Des Weiteren wurden Fragen zu nachhaltiger Mobilität, Emissionsausgleich und Kerosinsteuer diskutiert.
„Entgegen der Darstellung der fossil-atomaren Lobby sind erneuerbare Energien wesentlich kostengünstiger als die nicht-erneuerbaren Energieträger“ so Anja Bäthge vom Jugendbündnis Zukunftsenergie. „Denn bei der Kostenkalkulation müssen alle gesellschaftlichen Kosten und Risiken berücksichtigt werden.“
Auch Margareta Wolf zeigte sich überzeugt, dass Erneuerbare Energien bereits heute eine win-win-Situation für Wirtschaft und Umwelt darstellen. Viele Unternehmen haben dies längst erkannt. Deshalb müssen die Erneuerbaren aus der politischen Nische herausgeholt und dürfen nicht fälschlicher Weise mit Mehrkosten assoziiert werden.
Das Jugendbündnis Zukunftsenergie unterstützt dieses Anliegen und setzt sich für eine nachhaltige Energiepolitik ein. Deshalb starten die Jugendlichen demnächst eine Ökostromund Energiesparkampagne. „Ökostrom fühlt sich besser an! Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass der eigene Stromverbrauch keine Umweltschäden verursacht“, berichtet Elmar Große Ruse vom Jugendbündnis Zukunftsenergie, der selbst Strom aus regenerativen Energien bezieht.
Das Jugendbündnis Zukunftsenergie und die parlamentarische Staatssekretärin Margareta Wolf gründeten im Oktober 2004 gemeinsam das Jugendkomitee für Erneuerbare Energien. Das Jugendkomitee kommt in regelmäßigen Abständen im Bundesumweltministerium zusammen, um aktuelle Fragen der Energiepolitik zu diskutieren. Beteiligt sind VertreterInnen der Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz (BUNDjugend), der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB), der Youth for Intergenerational Justice and Sustainability (YOIS), der Naturschutzjugend (NAJU) und der Naturfreundejugend Deutschlands. Hinzu kommen junge Menschen, die sich jenseits der Verbände für Erneuerbare Energien engagieren.
(22.11.2004)
Open University for Renewable Energies
Jugendbündnis Zukunftsenergie begrüßt Errichtung der "Internationalen Universität für Erneuerbare Energien"
Das Jugendbündnis Zukunftsenergie begrüßt die Bestrebungen und aktuellen Impulse für die Einrichtung einer Internationalen Universität für Erneuerbare Energien. Mit Ausnahme von technisch ausgerichteten Studiengängen wird das Thema "Erneuerbare Energien" im universitären Bildungs- und Forschungsbereich insgesamt nach wie vor sträflich vernachlässigt. Dabei ist die Energiefrage mit ihren vielfältigen Einflüssen und Wechselwirkungen ein Schlüsselthema für eine zukunftsfähige Entwicklung.
"Das Querschnittsthema Erneuerbare Energien muss eine größere Beachtung im universitären Bildungssystem, in Disziplinen wie den Politik- und Wirtschaftswissenschaften oder der Geographie finden", fordert Carsten König vom Jugendbündnis Zukunftsenergie. Die "Open University for Renewable Energies" wurde zur Internationalen Konferenz für Erneuerbare Energien (Renewables2004), die im Juni 2004 in Bonn stattfand, von Vertretern der UNESCO, des Instituts für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) und Eurosolar angeregt.
Jüngst hat der Bildungsausschuss des Deutschen Bundestages dem Vorhaben einstimmig zugestimmt. Das Bundesforschungsministerium hat eine Anschubfinanzierung für drei Jahre zugesagt. "Die Impulsförderung für die Internationale Universität für Erneuerbare Energien ist ein wichtiger Schritt dorthin", so König. Das Jugendbündnis Zukunftsenergie unterstützt die Initiative als wichtigen Beitrag zur Stärkung des Bildungssystems für eine zukunftsfähige Entwicklung. Sie dient der Förderung von Innovationen, die zur Lösung zentraler Problembereiche wie dem Klimawandel und der Verknappung fossiler Ressourcen beitragen, beides Herausforderungen, die die Lebensbedingungen der heutigen Jugend und zukünftiger Generationen massiv beeinflussen werden.
Das Jugendbündnis Zukunftsenergie setzt sich vor allem dafür ein, dass Themen wie Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Klimawandel einen höheren Stellenwert an deutschen Schulen und Universitäten einnehmen. Damit soll ein Bewusstsein für die Bedeutung der Energiewende geschaffen werden, die eine der größten politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre sein wird. Das Jugendbündnis Zukunftsenergie versteht sich als offenes Netzwerk, dass von der Partizipation von Jugendlichen lebt.
Das Jugendbündnis Zukunftsenergie besteht aus der Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUNDjugend), der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB), der Naturschutzjugend (NAJU), Youth for Intergenerational Justice and Sustainability (YOIS) und der Naturfreundejugend Deutschlands.
Das Jugendbündnis Zukunftsenergie wird unterstützt durch die Kampagne "Projekt P - Misch Dich ein!" und vom Bundesumweltministerium finanziell gefördert.
(08.11.2004)
Zukunftsenergien - Jugendliche sind gefragt
Jugendkomitee für Erneuerbare Energien gegründet
Ende Oktober haben VertreterInnen aus fünf Jugendumweltverbänden gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Margareta Wolf, in Berlin ein Jugendkomitee für Erneuerbare Energien gegründet. Die Idee entstand bei der Jugendaktion "Das Wunder von Bonn" im Rahmen der internationalen Konferenz Renewables2004. Bei dieser Aktion präsentierten Kinder und Jugendliche die Ergebnisse ihrer Vorbereitungskonferenzen, des Kindergipfels, der Kinderkonferenz und des Youth Energy Summit (YES2004), und überreichten ihre Forderungen an die parlamentarische Staatssekretärin.
"Mit dem Jugendkomitee wollen wir bewirken, dass es eine echte Beteiligung und Einbindung von Jugendlichen in Projekte des BMU im Bereich der Erneuerbaren Energien gibt und ein Austausch stattfindet", äußert Franz Hänsler, Ökologiereferent der KLJB seine Erwartungen. Den Dialog und Diskurs wünscht sucht auch Margareta Wolf. Sie ist überzeugt, dass die mittel- und langfristigen Bemühungen der Bundesregierung für eine nachhaltige Energieversorgung in Deutschland nur fruchten können, wenn sich auch junge Frauen und Männer überzeugt und überzeugend dafür einsetzen.
"Diese Einschätzung teilen die JugendvertreterInnen. Es ist deshalb zu begrüßen, dass mit dem Jugendkomitee nun die Möglichkeit für Jugendliche besteht, mit Fachleuten Informationen und Standpunkte zu diskutieren und sich auf direktem Weg mit EnscheidungsträgerInnen zu umweltpolitischen Fragen auszutauschen", so Carsten König, Vertreter der BUNDJugend im Gremium. Die junge Generation heute wird von den Weichenstellungen in der Energiepolitik besonders betroffen sein und muss deshalb stärker gehört werden.
Das Jugendbündnis Zukunftsenergie ist eine Initiative aus der Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUNDjugend), der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB), Youth for Intergenerational Justice and Sustainability (YOIS) und der Naturschutzjugend (NAJU).
Unter Schirmherrschaft des Bundesumweltministeriums wird sich das Jugendkomitee für Erneuerbaren Energien zukünftig in regelmäßigen Abständen treffen. Die Initiative ging vom Jugendbündnis Zukunftsenergie aus, das sich im Umfeld der renewables2004 mit Aktionen und Veranstaltungen für den weiteren Ausbau regenerativer Energien eingesetzt hat. Beteiligt sind VertreterInnen der Jugend im Bund fuer Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUNDjugend), der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB), der Youth for Intergenerational Justice and Sustainability (YOIS), der Naturschutzjugend (NAJU) und der Naturfreundejugend Deutschlands. Hinzu kommen junge Menschen, die sich jenseits der Verbände für Erneuerbare Energien engagieren.