Unser Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat heute im High-Level Segment der COP 17 seine Rede gehalten.
Wer will kann sie sich unter folgendem Link noch mal anhören:
http://unfccc4.meta-fusion.com<wbr></wbr>/kongresse/cop17/templ/play.<wbr></wbr>php?id_kongresssession=4458&<wbr></wbr>theme=unfccc#
Und schriftlich gibt es die Rede auf den Seiten des BMU:
http://www.bmu.de/english/clim<wbr></wbr>ate/climate_conferences/17th_<wbr></wbr>conference_durban/doc/48122.<wbr></wbr>php
Die Klimaretter haben darüber auch schon berichtet:
http://www.klimaretter.info/du<wbr></wbr>rban/hintergrund/10083-deutsch<wbr></wbr>land-will-sitz-des-klimafonds
Im Moment bin ich voller Tatendrang. Noch vor einigen Wochen wusste ich nichts vom JBZE, doch dies änderte sich, als ich von einem Freund die Einladung zum nächsten Treffen bekam. Dort stand: „..was letztendlich passiert hängt ganz davon ab was Ihr draus macht..“. Zugegeben wusste ich erst mal nicht, was ich davon erwaten sollte, doch mein Interesse war geweckt und ich entschied, am Treffen in Berlin teilzunehmen.
Auf der Fahrt von Potsdam nach Berlin am Freitagabend habe ich natürlich erst mal meine Bahn verpasst, bin aber zum Glück trotzdem noch recht pünktlich angekommen, da viele der anderen Teilnehmer einen viel weiteren Weg hatten als ich. Als dann langsam alle angekommen waren, gab es erst einmal eine kurze Einleitung und mehrere der Verbände im JBZE wurden vorgestellt, um besonders den Neulingen wie mir einen Überblick zu verschaffen.
Am Samstag ging es dann richtig los: Jeder Teilnehmer, egal ob Mitglied eines Verbandes oder nicht, ob seit langem dabei oder zum ersten Mal, bekam die Möglichkeit, seine Ideen für Gesprächsthemen und künftige Aktionen zu äußern. Jeder mit einer guten Idee wurde anschließend zum Gepsrächleiter kleinerer Gruppen, sodass wir in jedes Thema hineinhören konnten, um zu entscheiden, was uns besonders interessiert.
Mir persönlich war von Anfang an klar, dass ich nicht nur diskutieren, sondern endlich aktiv werden möchte. Deshalb war ich von einer Idee gleich begeistert: Zur nächsten Klimakonferenz nach Bonn zu fahren, um an den Verhandlungen teil zu haben und auf unsere Interessen aufmerksam zu machen.
Nach der Orientierungsphase fand sich eine feste Gruppe für das Thema, wir besprachen unsere Möglichkeiten und begannen, uns untereinander ein wenig besser kennen zu lernen. Die Delegation Bonn war geboren.
Mit der Zeit wuchsen die Ideen zu einer immer konkreter werdenden Vorstellung an: Gemeinsam wollen wir es schaffen, durch Aktionen Aufmerksamkeit zu erregen und mit Politikern zu sprechen, um allen bewusst zu machen, für wen eigentlich verhandelt wird und was unsere Erwartungen sind. Dabei liegt es uns am Herzen, keine geschlossene Gruppe zu sein, sondern möglichst viele an unserem Erlebnis teil haben zu lassen und offen zu sein für jeden, der Ideen und Vorschläge für Aktionen hat.
Dies ist auch der Grund für diesen Blog, in dem wir euch regelmäßig über die Entwicklung der Planung des Projekts „Delegation Bonn“ informieren wollen und uns über Ideen, Anregungen und Meinungen eurerseits sehr freuen würden.
Doch bis wir nach Bonn fahren können, gibt es noch viel zu tun. Es heißt Aktionen zu planen und uns selbst weiter zu bilden.
Ich persönlich werde in nächster Zeit erst einmal viel Lesen, um die komplizierte Klimapolitik besser zu verstehen. Denn zugegeben habe ich mich vom Thema Politik bisher eher fern gehalten. Bei dem ganzen Chaos, dem Hin und Her und den endlosen ziellosen Diskussionen hatte ich einfach nicht das Gefühl, irgendetwas ädern zu können, egal wie unzufrieden ich damit vielleicht sein mochte. Doch dieses Wochenede hat mir bewusst gemacht, dass es Zeit für mich ist, mich mit Politik zu beschäftigen und hat mir Hoffnung gegeben, dass es vielleicht doch möglich ist, etwas zu verändern. Ich bin jedenfalls überzeugt, dass es sich lohnt, es zu versuchen.
- Hannah