
Das Jugendkomitee für Erneuerbare Energien im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (JuKoEE), kurz Jugendkomitee genannt, ist ein offizielles Gremium (Delegation) des Jugendbündnis Zukunftsenergie, in dem jede Mitgliedsorganisation bis zu 3 Vertreter entsenden kann. Zusätzlich gibt es noch Plätze für Verbandslose. Nach Möglichkeit sollen die Vertreter des Jugendkomitees in den Verbänden gewählt werden. Es versteht sich als Sprachrohr zwischen Jugend und Umweltpolitik der Bundesregierung im Bereich Klimaschutz und Erneuerbare Energien.
Das Jugendkomitee trifft sich regelmäßg (c.a. 2-3 mal pro Jahr) mit VertreterInnen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Auf den Treffen informieren wir uns über aktuelle Planungen in der bundesweiten Umweltpolitik und die Möglichkeiten des BMU darauf einzuwirken, bringen unsere Positionen und Ideen zu aktuellen Energiepolitischen Vorgängen ein und entwickeln im gemeinsamen Austausch zwischen Jugend und Politik neue Lösungen.
Pressemitteilung zur Gründung des JKEE:
BMU-Pressedienst Nr. 312/04
Berlin, 25.10.2004
Margareta Wolf unterstützt Jugendkomitee für
Erneuerbare Energien
Margareta Wolf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, hat heute gemeinsam mit fünf Umwelt-Jugendverbänden das "Jugendkomitee Erneuerbare Energien" gegründet.
Wolf: "Erneuerbare Energien sind Zukunftsenergien. Wenn wir Mitgestaltung ernst nehmen, müssen wir, die Politiker von heute, frühzeitig den Dialog und den Diskurs mit den engagierten Erwachsenen von morgen suchen." In dem neuen, unter Schirmherrschaft des Bundesumweltministeriums stehenden Jugendkomitee wolle man künftig regelmäßig mit den Jugendlichen und mit Fachleuten Informationen und Standpunkte austauschen.
Ziel: eine Kooperation, die es den Jugendlichen ermöglicht, sich zu wichtigen energie- und umweltpolitischen Entscheidungen frühzeitig zu positionieren und zu helfen, auf eine nachhaltige Energieversorgungsstruktur hinzuwirken. Wolf: "Ich bin sicher, dass die mittel- und langfristigen Bemühungen der Bundesregierung für eine nachhaltige Energieversorgung in Deutschland nur fruchten können, wenn sich auch junge Frauen und Männer überzeugt und überzeugend dafür einsetzen".
Das Jugendkomitee soll deshalb eine frühzeitige Einbindung der Jugendlichen in Projekte des BMU aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien - und umgekehrt - gewährleisten. Dies gilt für nationale Aktivitäten ebenso wie für den internationalen Folgeprozess der internationalen Konferenz renewables2004, die im Frühsommer in Bonn stattfand.
Die Initiative für das Jugendkomitee geht von den Umwelt-Jugendverbänden aus, die sich im Umfeld der renewables2004 mit Aktionen und Veranstaltungen für den weiteren Ausbau regenerativer Energien eingesetzt haben.
Das Komitee wird deshalb aus Vertretern der Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz (BUNDjugend), der Youth for Intergenerational Justice and Sustainability (YOIS), der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB), der Naturschutzjugend im NABU (NAJU) und der Naturfreundejugend Deutschlands bestehen. Hinzu kommen junge Menschen, die sich jenseits der Verbände engagieren: Vertreterinnen und Vertreter aus Fachschaften und Schülervertretungen zum Beispiel. Das Komitee wird sich selbstständig und eigenverantwortlich organisieren.
© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)