
Da wÀhrend des Betriebs einer Windkraftanlage keinerlei Emissionen des klimaschÀdlichen Gases Kohlendioxid (CO2) anfallen, kann ein verstÀrkter Einsatz von Windkraftanlagen die schÀdlichen Auswirkungen des Klimawandels reduzieren.
Die fĂŒr den Bau der Windkraftanlage erforderliche Energie ist nach etwa neun Monaten Betriebszeit bereits erreicht. Eine moderne Windkraftanlage mit einer Nennleistung von zwei Megawatt hat in Mitteleuropa eine durchschnittliche Jahresstromproduktion von 4 bis 4,5 Millionen Kilowattstunden (kWh), die zur Versorgung von rund 1.500 Durchschnittshaushalten ausreicht. In Deutschland betrĂ€gt der Anteil der Windenergie derzeit schon 6,5% der Gesamtstrommenge.
GegenĂŒber konventionellen Kraftwerken spart eine solche Windenergieanlage folgende Schadstoffe ein:
Strom aus Windkraft wird meistens ĂŒber Rotoren gewonnen, die in einer bestimmten Höhe angebracht sind und direkt in einen Generator mĂŒnden. Ăber Transformatoren wird der Strom direkt ins elektrische Netz eingespeist. Auf dem Land, im so genannten "Onshore" gilt: Je höher der Rotor angebracht ist, desto konstanter weht der Wind. Offshore, also auf dem Meer oder in MeeresnĂ€he, herrscht ein anderes, vor allem konstanteres, Windsystem. Viele Firmen investieren deshalb vermehrt in Offshore-Anlagen.
Muss man denn alles mit Windkraft zubauen, das sieht doch hĂ€sslich aus? Nein! Die Windkraftanlagen werden technisch weiterentwickelt, sodass höhere ErtrĂ€ge pro Windkraftanlage möglich sind. Derzeit werden Anlagen bis 6 MW getestet. Den Ersatz von Ă€lteren Windkraftanlagen durch moderne leistungsstarke nennt man "Repowering". Da die Windenergie relativ viel FlĂ€che braucht, wird nicht nur Offshore und mit gröĂeren Rotoren mehr Leistung geplant, sondern auch mit besonderen Rotoren, die direkt ins GebĂ€ude integriert werden. Im Siedlungsbereich gibt es zwar weniger Wind, aber durch die Nutzung der GebĂ€ude als Windfang wird die Ausbeute erhöht.
(siehe Uni-Stuttgart)http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,1731255,00.html http://www.geo.de/GEO/kultur/gesellschaft/752.html
Weiteres Potenzial steckt in den sogenannten Thermikkraftwerken.
Hierbei scheint die Sonne durch einen groĂen Kollektor aus Glas oder Kunststoff. Darunter entsteht, Ă€hnlich wie in einem Treibhaus, warme Luft, weil sich Boden und Luft aufheizen. Diese warme Luft steigt nach oben durch einen Kamin, in dem eine Turbine durch den Aufwind Strom erzeugt.
Wind ist ein Rohstoff, den es immer geben wird!
Mehr Information: http://www.abo-wind.com/de/windenergie/windenergie_vorteile.html http://www.windkraftanlagen-windenergie.de/8-vorteile-der-windenergie.php