
Als erneuerbare Energien, auch regenerative Energien genannt, bezeichnet man im Allgemeinen nachhaltige Energiequellen, die nach menschlichen Maßstäben als unerschöpflich gelten. Hierzu zählen Wind, Wasser, Sonne, NaWaRo und Geothermie.
Um ein Land oder eine Region mit 100 % Erneuerbaren Energien zu versorgen, kommt es nicht nur auf gute Anlagen an, sondern vor allem darauf sie intelligent miteinander zu vernetzen. Denn das Hauptproblem der Nutzung von Erneuerbaren Energien (eingeschränkt bei der Biomasse und Geothermie) ist, dass Ihre Verfügbarkeit von den Naturbedingungen abhängt. Dies macht die Versorgung schwieriger, denn Strom lässt sich nur mit Verlusten und großem Aufwand speichern.
Wenn man aber alle Erneuerbaren Energien miteinander kombiniert, können sie ihre Nachteile gegenseitig ausgleichen. Ein ganz simples Beispiel: Bei Sonne und Windstille funktioniert die Photovoltaik, bei Wolken und Wind die Windgeneratoren. Biomasse kann man immer nutzen, um auszugleichen.
Ganz so einfach ist es natürlich nicht, aber es gibt einige Modelle, die bei einer sinnvollen Vernetzung zu dem Ergebnis kommen, dass 100% Erneuerbare Energien die Versorgung sicherstellen können.
Eine andere interessante Entwicklung ist die Vernetzung über weite Strecken, die noch mehr Sicherheit gibt und die eine intelligente Kommunikation zwischen den Generatoren und den Verbrauchsgeräten ermöglicht. So kann eine Waschmaschine, die morgens angestellt wird in der Tageszeit mit dem höchsten Stromangebot den Waschvorgang beginnen und somit dafür sorgen, dass Überschüsse gut genutzt werden und keine Stromverluste auftreten.