
Zu fossilen EnergietrĂ€gern zĂ€hlen Braunkohle, Steinkohle, Ăl und Gas. Sie sind durch lange Abbauprozesse aus Pflanzen- und Tierresten entstanden und tragen zurzeit zu einem GroĂteil der Strom- und WĂ€rmeerzeugung bei.
Es gibt jedoch einige Probleme, die mit ihrer Nutzung verbunden sind. Fossile EnergietrĂ€ger sind, im Gegensatz zu Erneuerbaren Energien, endlich. Das heiĂt sie werden nicht mehr ewig zur VerfĂŒgung stehen, weshalb die Energieversorgung frĂŒher oder spĂ€ter auf andere EnergietrĂ€ger ausweichen muss. Des weiteren ist ihre Nutzung mit zahlreichen Auswirkungen fĂŒr die Umwelt verbunden. Beim Abbau v.a. von Kohle wird die Vegetation zerstört und es bleiben riesige, karge Landstriche und Krater zurĂŒck. Das gröĂte Problem aber ist, dass bei der Erzeugung von Strom durch Verbrennung der einzelnen EnergietrĂ€ger das klimaschĂ€dliche Gas CO2 in groĂen Mengen freigesetzt wird. Dieses, vorher in den EnergietrĂ€gern gespeicherte Gas trĂ€gt maĂgeblich zum Klimawandel bei.
Auch Atomkraft ist eine fossile Energie mit zahlreichen Problemen. Diese haben wir noch einmal in einem extra Kapitel Atomkraft behandelt.
Aufgrund dieser Schwierigkeiten haben fossile EnergietrĂ€ger eigentlich keine Zukunft mehr. Dennoch werden immer wieder MĂ€rchen zum Erhalt dieser Energienutzungen erzĂ€hlt: "Man braucht fossile EnergietrĂ€ger, weil Erneuerbare Energien nicht in der Lage sind konstant so viel Energie zu produzieren. AuĂerdem wĂŒrden dann die Strompreise rapide steigen". Dies ist ein MĂ€rchen, denn Fakt ist, dass Erneuerbare Energien sehr wohl in der Lage sind ausreichend Energie zu geringen Preisen zu produzieren. NĂ€heres findest du unter dem Themenpunkt Erneuerbare Energie.